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Typischer Agrarvogel im Sinkflug

Feldlerche - Foto: Frank Derer

Feldlerche - Foto: Frank Derer

12. Oktober 2018 - Nur noch wenige kennen und hören den Gesang der Feldlerche am Himmel. Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage. Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil noch wesentlich schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern.
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Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Allerdings befinden sich ihre Bestände im deutlichen Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren bundesweit verschwunden. Zwischen 1990 und 2015 gab es einen Bestandsrückgang um 38 Prozent, wie offizielle Monitoringdaten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten belegen. In Nordrhein-Westfalen hat der Bestand der Feldlerche sogar um mehr als 50 Prozent in den vergangenen 25 Jahren abgenommen und wird hier mittlerweile auf unter 100.000 Brutpaare geschätzt. Damit wird die Feldlerche in der aktuellen Roten Liste der Brutvogelarten in Nordrhein-Westfalen (2016) als gefährdet eingestuft.


Vogel des Jahres 2018 - der Star

Das Imitationstalent unter den Vögeln wird immer seltener

Starenschwarm - Foto: Janusz A. Rekowski-Schw./www.naturgucker.de

Starenschwarm - Foto: Janusz A. Rekowski-Schw.

13. Oktober 2017 - Der NABU und der LBV haben den Star (Sturnus vulgaris) zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt. Er ist weit verbreitet und als "Allerweltsvogel" den meisten Menschen. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung – insbesondere verursacht durch die industrielle Landwirtschaft. Eine Million Starenpaare seien alleine in Deutschland in nur zwei Jahrzehnten verloren gegangen.

Der Bestand des Stars in Deutschland schwankt jährlich zwischen 3 und 4,5 Millionen Paaren, je nach Nahrungsangebot und Bruterfolg im Vorjahr. Das sind zehn Prozent des europäischen Starenbestandes, der bei 23 bis 56 Millionen liegt. Trotzdem ist der schillernde Geselle ein typisches Beispiel für den stillen Rückgang der häufigen Vogelarten, denn sein Bestand nimmt stetig ab. In der aktuellen deutschlandweiten Roten Liste ist der Star sogar direkt von „ungefährdet“ (RL 2007) auf „gefährdet“ (RL 2015) hochgestuft worden.

Auch in NRW haben sich die Starenbestände in den letzten Jahrzehnten deutlich verringert. In der Roten Liste der Brutvögel Nordrhein-Westfalens von 2008 wurde der Star deshalb in die Vorwarnliste aufgenommen. Dabei gilt der Star im Niederrheinischen Tiefland schon als gefährdet, während er im Weserbergland noch als ungefährdet eingestuft wurde. Insgesamt ist der Star in NRW mit 155.000 – 200.000 Brutpaaren flächendeckend vertreten. In den großen, geschlossenen Waldgebieten der Mittelgebirge und im Tiefland ist er jedoch seltener anzutreffen, was zumeist auf mangelhafte Lebensraumausstattung zurückzuführen ist. So sind der Verlust und die intensive Nutzung von Weiden, Wiesen und Feldern, auf denen der Star nicht mehr genug Nahrung findet, einer der Hauptgründe für seinen Rückgang.


Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Höhlen für den lautlosen Jäger der Nacht gesucht

Waldkauz - Foto: Marcus Bosch

Waldkauz - Foto: Marcus Bosch

14. Oktober 2016 - Der NABU und der LBV haben den Waldkauz (Strix aluco) zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt. Der Waldkauz steht stellvertretend für alle Eulen, deren Schutz und Fortbestand als wichtiger Bestandteil der Artenvielfalt unverzichtbar ist. „Mit dem Waldkauz wollen wir für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren“, sagte Heinz Kowalski, stellv. Landesvorsitzender und Vogelexperte des NABU NRW.
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Die Anpassungsfähigkeit bei der Wahl des Lebensraumes trägt dazu bei, dass der Waldkauz die häufigste Eule in Deutschland ist. Laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten wird der Bestand auf 43.000 bis 75.000 Brutpaare geschätzt und als langfristig stabil eingestuft. Auch in NRW ist der Kauz mit 7.000 bis 12.000 Brutpaaren flächendeckend vertreten, im rheinischen Landesteil laut Atlas der Brutvögel Nordrhein-Westfalens sogar mit zunehmender Tendenz. 16% des gesamtdeutschen Bestandes leben hier. Damit ist NRW das Bundesland mit dem größten Waldkauzvorkommen. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

„Auch wenn sein Name anderes vermuten lässt, der Vogel des Jahres 2017 ist keinesfalls nur im Wald zu Hause, obwohl er sich in lichten Laub- und Mischwäldern am wohlsten fühlt“, so Kowalski weiter. Längst sei er auch in städtischen Parkanlagen, Gärten oder auf Friedhöfen mit altem Baumbestand und geeigneten Bruthöhlen zuhause. Dabei komme er uns Menschen recht nah, wenn er auch eher zu hören als zu sehen ist. Denn der Waldkauz ist mit seinem rindenfarbigen Gefieder gut getarnt. Tagsüber versteckt er sich zudem in Höhlen oder in dichten Baumkronen.


Bunte Wiesen und Wegränder für bunte Vögel

Stieglitz ist Vogel des Jahres 2016 | Bestände in NRW entwickeln sich positiv

Stieglitz (Distelfink) - Foto: Frank Derer

Stieglitz (Distelfink) - Foto: Frank Derer

09. Oktober 2015 - Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ist „Vogel des Jahres 2016“. Als einer der farbenfrohesten Vögel Deutschlands steht der auch Distelfink genannte Stieglitz für vielfältige und bunte Landschaften, denn er ernährt sich vornehmlich von den Samen zahlreicher verschiedener Blütenpflanzen, Gräser und Bäume. Ausreichend Nahrung findet er jedoch immer weniger, daher ist der Bestand des Stieglitzes in Deutschland in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. In Nordrhein-Westfalen ist die Bestandsentwicklung des Stieglitz jedoch gegenläufig. Aktuelle Zahlen des ´Atlas der Brutvögel Nordrhein-Westfalens´ beziffern die Zahl der Brutpaare hier auf 25.000-37.000 - fast doppelt so viel wie in den 1990er Jahren. Am häufigsten findet man ihn in der Eifel, dem Köln-Bonner-Raum und dem Niederrheinischen Tiefland sowie im Ruhrgebiet bis hin zur Hellwegbörde. Große, geschlossene Waldgebiete meidet der Distelfink dagegen, weshalb man ihm im Sauerland seltener begegnet. Auch im Münsterland trifft man ihn nicht so häufig an.
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In der Agrarlandschaft sind seit 1994 fast 90 Prozent aller Brachflächen mit ihrer heimischen Artenvielfalt verloren gegangen. Auch Randstreifen mit Blumen und Wildkräutern an Feldern und Wegen gibt es immer seltener. Die verbliebenen werden zudem immer artenärmer. Da zieht es auch immer mehr Distelfinken in die Städte oder Siedlungsrandbereiche, wo es immer noch „wilde Ecken“ gibt. So leben knapp 60 Prozent des bundesweiten Bestandes im Siedlungsraum, nur noch 40 Prozent in Feld und Flur. Hier finden sie ihre Nahrung in Gärten und Parks, an Wegrainen und Brachflächen. Möglicherweise ist dies auch die Erklärung für den gegenläufigen Bestandstrend in Nordrhein-Westfalen, das reich an strukturreichen städtischen Ballungsräumen ist und so dem Stieglitz attraktive neue Lebensräume bietet. Besonders im Ruhrgebiet profitiert der Stieglitz von den zahlreichen Industriebrachen.


Der Habicht - "Vogel des Jahres 2015"

Illegale Verfolgung bedroht den Greifvogel | NRW federführend bei Bekämpfung der Greifvogelverfolgung

Habichtmännchen - Foto: NABU/Thomas Krumenacker

Habichtmännchen - Foto: NABU/Thomas Krumenacker

17. Oktober 2014 - NABU und LBV, haben den Habicht (Accipter gentilis) zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt. Die Wahl fiel damit auf einen Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten immer noch der illegalen Verfolgung ausgesetzt ist, obwohl die Jagd auf den Habicht seit den 1970er Jahren verboten ist. Illegal abgeschossene, vergiftete oder gefangene Habichte sind nach wie vor trauriger Alltag. Es gibt immer noch einzelne Jäger, die ihn als Konkurrenten bei der Jagd auf Hasen und Fasane sehen, aber auch bei Geflügel- und Taubenzüchtern ist der Habicht besonders unbeliebt. Zwar holt sich der Habicht auch mal ein Haushuhn oder eine Reisetaube, Hauptnahrung sind aber die wild lebenden Ringel- oder Stadttauben sowie Krähen, von denen es ausreichend viele gibt. Daher entwickelt sich der Habicht in vielen Gegenden zunehmend vom scheuen Waldbewohner zum Nachbarn in städtischen Parks und Friedhöfen.

Nach aktuellen Erfassungen leben in Deutschland 11.500 bis 16.500 Brutpaare. Davon brüten in Nordrhein-Westfalen 1500 – 2000 Habichtpaare. Neben Niedersachsen erreicht der Habicht in NRW bundesweit damit die höchsten Siedlungsdichten, allerdings sind die Bestandszahlen in NRW rückläufig. Rückgänge werden dabei besonders im Tiefland beobachtet. Diese regionalen Rückgänge lassen sich kaum mit dem Verlust von Brutplätzen oder dem Mangel an Beutetieren erklären, korrelieren nach einer Untersuchung des Komitees gegen den Vogelmord aber mit der Verteilung der Niederwildreviere.

Illegale Greifvogelverfolgung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die konsequent verfolgt werden muss. Vorbildlich geschieht dies seit beinah 10 Jahren in NRW. Seit 2005 widmet sich hier die Stabsstelle zur Bekämpfung von Umweltkriminalität unter anderem der Eindämmung illegaler Greifvogelverfolgung.


Grünspecht ist „Vogel des Jahres 2014“

Charakteristisches „Lachen“ erklingt häufig in Gärten und Parks | In Nordrhein-Westfalen findet sich neben Bayern der größte Brutbestand

Grünspecht bei der Suche nach Ameisen

Grünspecht - Foto: Frank Derer

Lifestyle4living Garderobenpaneel in weiß, 1 Kleiderstange, 3 doppelte Kleiderhaken, 3 einfache Kleiderhaken, 1 Ablage, Maße B H T ca. 60 150 13,2 cm, - Diesmal wählten der NABU und der LBV den farbenprächtigen Grünspecht (Picus viridis) zum „Vogel des Jahres 2014”. Auf den ´Meckervogel´ von 2013, die Bekassine, folgt damit der ´Lachvogel´: Wegen seines markanten Rufs, der wie ein gellendes Lachen klingt, erhielt er diesen Beinamen. Im Gegensatz zur vom Aussterben bedrohten Bekassine hat sich der Bestand des Grünspechts in Deutschland erholt. Er liegt derzeit bei über 42.000 Brutpaaren und damit mehr als doppelt so hoch wie vor 20 Jahren. In Nordrhein-Westfalen wird der Bestand auf 6.500 bis 11.000 Brutpaare geschätzt. Damit beherbergt NRW neben Bayern den größten Brutbestand. "Der Grünspecht ist in NRW fast flächendeckend vertreten. Lediglich die Hochlagen der Eifel und des Sauer- und Siegerlandes sowie die baumfreien Braunkohletagebaue sind nicht besiedelt“, so Bernd Jellinghaus, Sprecher des Landesfachausschusses Ornithologie und Vogelschutz im NABU NRW. Bemerkenswert sei zudem die zunehmende Besiedlung der nordrhein-westfälischen Großstädte und Ballungsräume in den vergangenen 15 Jahren. Hier habe er sich zu einem Charaktervogel der Parkanlagen und Industriebrachen entwickelt.


Vogel des Jahres 2013 - Die Bekassine

Botschafterin für die Lebensräume Moore und Feuchtwiesen

Bekassine

Bekassine - Foto: Frank Derer

Bilderwelten Wandgarderobe Holz - Purple Rain - Haken Chrom - Quer, 40cm x 100cm, - Der NABU und der LBV haben die vom Aussterben bedrohte Bekassine zum „Vogel des Jahres 2013” gekürt. Von den deutschlandweit lebenden 5.500 bis 6.700 Brutpaaren – etwa die Hälfte des Bestandes von vor 20 Jahren - finden sich in Nordrhein-Westfalen gerade einmal 70-80 Paare. Ursprünglich war sie in ganz Mitteleuropa vom Tiefland bis in mittlere Höhen in großer Zahl vertreten. Doch die sytematische Zerstörung von Feuchtwiesen und Mooren führte zu massiven Bestandeseinbrüchen. Hierzulande ist die Bekassine selbst von extensiv genutztem Feuchtgrünland vollständig verschwunden. Um das charakteristische "Meckern" der Himmelsziege, wie die Bekassine aufgrund ihrer typischen Geräusche beim Balzflug auch genannt wird, zu hören, muss man sich in die verbliebenen nordrhein-westfälischen Moore des westfälischen Tieflandes begeben. Der Schutz der Bekassine ist in NRW also sehr eng mit dem Erhalt der letzten Moore verknüpft. Größere Chancen Bekassinen zu Gesicht zu bekommen hat man übrigens während des Vogelzuges. Dann rasten kleinere Trupps sogar manchmal auf Düsseldorfer Stadtgebiet.


Die Dohle - Vogel des Jahres 2012

Wohnungsnot macht der Dohle das Leben schwer | NRW ist Dohlenland Nr.1

Dohle an Baum

Dohle - Foto: Frank Derer

Tapiso Fire Teppich Modern Kurzflor Wellen Streifen Abstrakt Muster Grau Weiss Rot Schwarz Designer Wohnzimmer 300 x 400 cm, - Die Dohle (Coloeus monedula) wurde heute zum „Vogel des Jahres 2012” gewählt. Mit der Ernennung zum Vogel des Jahres setzen sich NABU und LBV verstärkt für die geselligen und intelligenten Dohlen einsetzen, denn ihre Lebensräume werden immer mehr eingeengt. Es sei dringend notwendig, die vielseitigen Stimmtalente besser zu schützen, denn Dohlen stünden bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. In Nordrhein-Westfalen gehe es der Dohle mit 45.000-50.000 Brutpaaren dagegen vergleichsweise gut. Damit kommt NRW beim Schutz der Dohle eine besondere Verantwortung zu, denn es beherbergt nahezu die Hälfte des gesamten bundesweiten Dohlenbestandes. Deutschlandweit gäbe es gerade einmal rund 100.000 Brutpaare. Während die Dohlenbestände bundesweit rückläufig seien, habe die Dohle in NRW in den letzten 30 Jahren deutlich zugenommen. Hauptverbreitungsgebiete in Nordrhein-Westfalen seien der Niederrhein und das Münsterland, aber auch im Sauerland breite sich die Dohle immer weiter aus.


Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres 2011

Streuobstwiesen sind wichtiger Lebensraum des farbenprächtigen Singvogels

Gartenrotschwanz VdJ2011 Foto: Blickwinkel/MCPhoto

Gartenrotschwanz - Foto: Birdpictures/Rosl Rößner

YNN Beistelltisch Beistelltisch Couchtisch Lampe Tisch Lagerregale, 3 Tiers Bücherregal auf Rädern (Farbe Weiß), - Der NABU hat den Gartenrotschwanz zum „Vogel des Jahres 2011” gewählt. Der früher weit verbreitete und recht häufige Singvogel mit dem namensgebenden ziegelroten Schwanz ist heute in vielen Regionen selten geworden. Besonders im Westen Deutschlands ist er aus zahlreichen Dörfern und Kleinstädten verschwunden. Auch in Nordrhein-Westfalen ist vor allem der Verlust an Streuobstgürteln und strukturreichen Gärten in Dorfrandlagen für den Rückgang des Gartenrotschwanzes verantwortlich.

Lediglich am Unteren Niederrhein findet man den Gartenrotschwanz noch häufiger. Denn hier gibt es sie noch in größerer Ausdehnung als in anderen Regionen Nordrhein-Westfalens – die alten, höhlen-reichen Hochstammobstwiesen und Kopfbaumbestände, auf die der Gartenrotschwanz als typischer Nisthöhlenbrüter angewiesen ist. Sie bieten sowohl geeignete Brutplätze als auch die notwendigen Sitzwarten, von denen die Vögel nach Insekten jagen. Schlecht ist es dagegen in der Niederrheinischen Bucht, der Eifel und dem Siebengebirge um den Gartenrotschwanz bestellt. Die aktuelle Rote Liste der Brutvögel Nordrhein-Westfalens geht gerade einmal von circa 4000 Brutpaaren des Gartenrotschwanzes für ganz NRW aus.


Der Kormoran - Vogel des Jahres 2010

Ungeliebter Fischfresser gehört zur heimischen Vogelwelt an Flüssen und Seen

Kormoran - Foto: Frank Derer

Kormoran - Foto: Frank Derer

NABU und LBV haben den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010” gewählt. Die beiden Verbände setzen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans ein, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu tausenden geschossen und vertrieben wird. „Unter dem Vorwand eines „Kormoran-Managements“ haben nahezu alle Bundesländer, darunter auch Nordrhein-Westfalen, spezielle Kormoran-Verordnungen erlassen, die den bestehenden Schutz der Vögel untergraben“, erklärt Bernd Jellinghaus, Sprecher des Landesfachausschusses für Ornithologie und Vogelschutz im NABU NRW. Diese Verordnungen erlauben die flächendeckende Tötung von Kormoranen unabhängig von einem Schadensnachweis an Fischbeständen selbst in Naturschutzgebieten. Die Bilanz ist beschämend: Jedes Jahr werden in Deutschland wieder rund 15.000 Kormorane getötet, allein in NRW über 4.000 Kormorane in der letzten Jagdsaison. Mit der Ernennung des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010 will der NABU zeigen, was getan werden kann, um Kormoranen und Fischern eine Zukunft an unseren Gewässern zu sichern. "Der Umgang mit dem Kormoran ist ein Prüfstein für einen umsichtigen Artenschutz in Deutschland und Europa“, so Jellinghaus.


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